7. Dezember 2014, Capitol Theater Offenbach

CAPITOL WEIHNACHTS LOUNGE

Weihnachts Frieden

So., 7. Dezember 2014

Praeludium: 16.00 Uhr

Konzertbeginn: 17.00 Uhr

Capitol Theater Offenbach

 

Weihnachtsmythen und Friedensbotschaften

Kurt Atterberg (1887-1974)
Värmlands Rhapsodie
für Selma Lagerlöf

Engelbert Humperdinck (1854-1921)
Weihnachten 1914
(Uraufführung der Konzertfassung)

W.A. Mozart/P.I. Tschaikowsky
(1756-1791/1840-1893)
Mozartiana – Orchestersuite nach
Wolfgang Amadeus Mozart

Olivier Messiaen (1908-1992)
La Nativité du Seigneur (Ausz.)

Kevin Puts (*1972):
Silent Night – Stille Nacht

Jens Troester
(*1970)
Fantasie über „Stille Nacht“

 

Helmut Krauss, Lesung
Judith Berning, Mezzosopran
Olaf Joksch an der Dr.Marschner-Orgel
Neue Philharmonie Frankfurt
Dirigent: Johannes Klumpp

 

 

Märchenstunde mit einer der großen Stimmen von Film, Fernsehen und Hörspiel, mitten im spätromantisch musikalischen großbürgerlichen Weihnachtssalon im sinfonischen Klangrausch von Peter I. Tschaikowskys „Mozartiana“-Suite. Helmut Krauss, ebenso ‚Nachbar Paschulke‘ aus der Kult-Serie ‚Löwenzahn‘ wie die deutsche Stimme des ‚Paten‘ Marlon Brando oder Erzähler bei den ‚Drei Fragezeichen‘, liest mit seiner nuancenreichen, sonoren Stimme Romantisches und Nachdenkliches. Dazu erklingen Mozarts „Ave verum“ von Harfenglitzern durchwirkt oder Variationen über das spätere „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, dazu überzuckerte Tänze in feinen Farbnuancen. Und eine wundervolle Fantasie von Conrad Bäumer in spätromantischen Orches-terklängen: „Stille Nacht, Heilige Nacht.“ Eine besondere Farbe steuert Kurt Atterbergs „Värmland-Rhapsodie“ zum 75. Geburtstag von Selma Lagerlöf bei.

Dem gegenüber steht das erste Kriegsjahr 1914, in dem sich in einem Rest verbliebener Zivilisation Verbrüderungsaktionen am Heiligabend ergaben, vor allem zwischen Deutschen und Briten. Der amerikanische Komponist Kevin Puts hat diese Geschichte vom „Weihnachtsfrieden“ in seiner mit dem begehrten „Pultizer Price“ gewürdigten Oper „Silent Night“ komponiert. Einem Auszug daraus stellen wir Engelbert Humperdincks „Weihnachten 1914“ als konzertante Erstaufführung gegenüber, geschrieben als Traumbild von Frieden und ferner Heimat.

Zeitlose Klänge aus Olivier Messiaens 1935 geschriebenen Weihnachtsmeditationen schließen die Musik feinsinnig aneinander.

Weihnachtsfrieden
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