7. Oktober 2017, Congress Park Hanau

Der vibrierende blaue Himmel, das flutende Meer und eine Kulturlandschaft, die ihren unvergleichlichen Reiz vom Überlagern der Sphären von Abend- und Morgenland erhält: Das ist Spanien.
1910 veröffentlichte Maurice Ravel die Orchesterfassung seiner „Pavane pour une infante défunte“, Pavane für eine tote Prinzessin. Ätherische Trauer, aufgetragen auf prunkender, stiller Schönheit, durchzieht dieses außergewöhnliche und einmalige kleine wie unendlich feine Stück.
Joaquín Rodrigos sinnliches wie feuriges „Concierto de Aranjuez“ von 1939 ist zum be- rühmtesten Gitarrenkonzert der Musikliteratur geworden.
Die Kastagnetten, Spaniens zweites paradigmatisches Instrument, erwachen an diesem Abend ebenfalls in pulsierenden Rhythmen zu besonderem klanglichen Leben. Zum einen erklingen sie solistisch, zum anderen im philharmonischen Kontext in einer großen sinfonischen Komposition. Joan Manén wurde 1883 in Barcelona geboren und schrieb kaum zwanzigjährig seine erste Sinfonie. Unter dem Titel „Nova Catalonia“ machte das Werk des als Meistergeiger weltberühmt gewordenen Manén seinen Weg durch die Konzertsäle. Beispielsweise mit den Berliner Philharmonikern und dem Leipziger Gewandhausorchester.

Maurice Ravel
Pavane pour une infante défunte

Joaquín Rodrigo
Concierto de Aranjuez

Musik für Kastagnetten und Orchester

Joan Manén
Sinfonie Nr.1 „Nova Catalonia”

CPS2017-3 Konzert-07-10
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