Sonntagnachmittagskonzert fürs 21. Jahrhundert – und ein großer dramatischer Kinoabend hintendran. Das war unser Grundgedanke für dieses außergewöhnliche Galaprogramm. Im ersten Teil erleben Sie ein entspanntes, fabenreiches und sprühend charmantes Konzert. Natürlich nicht ausschließlich mit Klassik – die allerdings mit Gioacchino Rossinis ‚Barbier von Sevilla‘-Ouvertüre und einer Suite aus Peter Tschaikowskys ‚Rokoko-Variationen‘ mit der exquisiten französischen Cellistin Zoë Cartier ein veritables Intro bietet. Danach entfaltet sich ein verrückter Mix: Merit Larsens ‚If a song could get me You‘ oder ‚Sgt. Pepper’s Lonely Heart Club Band‘ geben sich mit John Philipp Sousas ‚Monty Python Marsch‘ die Hand. Zum Finale des Spaß-Teils kommt Meat Loafs Rockybilly-Apokalypse und Autokino-Apotheose ‚Paradise by the Dashboard Light‘.
A apropos Autokino: Sie sind also gleich mittendrin, denn vor allem Bösen geschützt von ihrer/m Liebsten und einer großen Tüte Popcorn können Sie sofort in die spannendsten Abenteuer entgleiten.

Begrüßt von einem speziell komponierten Konzert für Violoncello und Orchester aus Klaus Badelts packender Filmmusik zu ‚Pirates of the Caribbean‘. Fortgesetzt mit dem lyrisch-duftigen ‚Now we are Free‘ aus ‚Gladiator‘. Queens ‚Show must go on‘. Und Beethoven. Ganz klar. Mit dem epischen Trauermarsch aus der dritten, zuerst begeistert Napoleon ge- und dann im Zorn wieder entwidmeten dritten Sinfonie. Darauf türmen sich heroische und energische Titel noch und noch. Coldplays ‚Viva la vida‘, John Farnhams ‚You are the Voice‘, Bon Jovis ‘Living on a Prayer’. Nicht zu toppen? Pustekuchen! Das Finale gibt die Filmmusik zu Francis Ford Coppolas ‚Apocalypse Now‘. Musik von anno 1979? Das gewaltige Orchesterstück ist über 100 Jahre älter – Richard Wagners unsterblicher ‚Walkürenritt‘.
Ein außergewöhnliches Programm mit vielen Facetten und großer, sowohl druckvoller als auch entspannter Klassik und einer herausragenden Instrumentalsolistin. Als Zugabe gibt’s nebenbei noch einmal volle Breitwand: Michael Jacksons ‚Earth Song‘…

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