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Congress Park Sinfonie 4. Konzert

Tongedichte

Von allen seinen Werken ist Griegs Schauspielmusik zu „Peer Gynt“ das populärste. „Anitras Tanz“, „Solvejgs Lied“, die „Morgenstimmung“ fesseln den Hörer, ganz ohne Kenntnis von Ibsens dramatischem Gedicht. Der Komponist mit dem markanten weißen Schnurrbart hatte ein Händchen für die kleinen Formen. Für eingängige Melodien, originelle Begleitungen und ganz und gar persönliche Harmonien. Und was wäre die Werbung, der Film ohne „In der Halle des Bergkönigs“?
Vaughan Williams’ „The Lark Ascending“ ist ebenfalls nach einem Gedicht komponiert: Die Lerche, verkörpert durch eine Solovioline, entschwebt in den Himmel. Eine Perle des englischen Impressionismus und seit seiner Entstehung 1914 beliebtes Konzertstück berühmter Solisten.Und auch Debussy ließ sich poetisch inspirieren: Verlaines „Fêtes galantes“ standen Pate für seine entzückende „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen, später orchestriert von Henri Büsser. „En bateau“, im Boot, beginnt sie, bei sanftem Wellenschlag. „Cortège“ und „Menuet“ lenken den Blick in die Vergangenheit der galanten Hoffeste. Mit dem Satz „Ballet“ kehrt man zur Gegenwart und ihren Walzern zurück.

Kerzenschein

Am Schluss der Saison zünden wir die Kerzen an. Das Fest steht vor der Tür, und das wollen wir uns musikalisch nicht entgehen lassen. Teils bekannte, teils weniger bekannte Weihnachtslieder aus aller Welt, gesungen vom Leipziger Calmus Ensemble, a cappella und mit Orchesterbegleitung in exklusiven Arrangements. Stimmungsvoll wird es, aber mit einem Augenzwinkern, wenn die vier Herren und eine Dame mit vokaler Perfektion und in fünf Sprachen ihr Debut in Hanau geben. Frohe Weihnachten!

Sa. 12.12.2020 | Congress Park Hanau, Paul-Hindemith-Saal Einführung: 18.30 Uhr | Konzertbeginn: 19.30 Uhr
Neue Philharmonie Frankfurt | Calmus Ensemble
Dirigent: Jens Troester

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