HINDEMITH125

Am 25. November startet hier um 19:30 Uhr der Livestream von HINDEMITH125.

 

Mit HINDEMITH125 feiern die Stadt Hanau und die Neue Philharmonie Frankfurt den 125. Geburtstags des Komponisten.

Feiern sie mit!

Im ersten Teil stehen Orchesterwerke Hindemiths im Fokus: Im Brüder-Grimm-Saal des Congress Park spielt die Neue Philharmonie Frankfurt unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jens Troester, Solist ist Andreas Willwohl.

Der zweite Teil beleuchtet Leben und Werk des Komponisten: Wer war Hindemith? Im Gespräch mit Jens Troester bringt uns Dr. Susanne Schaal-Gotthardt, Direktorin des Paul Hindemith Instituts und eine der profundesten Kennerinnen Hindemiths den Menschen nahe.

Im dritten und letzten Teil widmet sich die Neue Philharmonie Frankfurt Hindemiths breitgefächertem und hochspannenden Kammermusikschaffen.

Alle drei Teile werden live gestreamt. Im Paul-Hindemith-Saal des Congress Park Hanau können Sie aber auch live dabei sein: Das Orchesterkonzert wird hierher auf eine Leinwand übertragen, Teile zwei und drei finden hier vor Publikum statt.

HIER gibt es noch wenige Karten im freien Verkauf…

 

Solist:

Andreas Willwohl gehört heute zu den führenden Bratschisten seiner Generation. Ausgebildet von Alfred Lipka an den Musikhochschulen „Franz Liszt“ in Weimar und „Hanns Eisler“ in Berlin, erhielt er wichtige künstlerische Impulse durch Wilfried Strehle, das Alban Berg Quartett, Norbert Brainin, Eberhard Feltz und Kim Kashkashian. Er gewann Preise beim Concours International de Bordeaux (2002) sowie bei der Sommerakademie Mozarteum Salzburg (2008)

Als Bratschenvirtuose und Kammermusikpartner ist Andreas Willwohl international hoch geschätzt. Er war Gast bei vielen internationalen Musikfestspielen, wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Schleswig Holstein Musikfestival sowie den Salzburger Festspielen und konzertierte unter anderem mit Thomas Brandis, Johannes Moser, Wolfgang Emanuel Schmidt, Michael Sanderling, Johannes Moser, Julian Steckel, Simone Bernardini, Nobuko Imai, Patrick Gallois, Marc-André Hamelin, Lauma Skride, Henri Sigfridsson und Daniel Heide.

Als Solist konzertierte er mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin,  den Brandenburger Sinfonikern,  dem Korean Chamber Orchestra, dem Litauischen Kammerorchester und dem Deutschen Kammerorchester Berlin und arbeitete so mit Dirigenten wie Marek Janowski, Patrick Lange, Christoph Poppen, Conrad van Alphen, Matthias Foremny und Christian Simonis zusammen. Hierbei trat er in der Berliner Philharmonie, dem Seoul Arts Center, der Toppan Hall Tokio, dem Auditorium Dijon, dem Palais de Congres Metz und der Klosterkirche Chorin auf. Eine Vielzahl von CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein Schaffen. Diese sind bei den Labels Pentatone, CAvi-music und Audite erschienen.

Seit 2011 unterrichtet Andreas Willwohl als Professor an der Hochschule für Musik in Nürnberg, außerdem gab er Meisterkurse bei der Kronberg Academy, dem Forum Musikae, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg, den Internationalen Meisterkursen Vaduz sowie in vielen Ländern Europas und Asien. Zuvor war er von 2001 bis 2013 als Solobratscher im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin engagiert. In Berlin wurde er von der Yehudi Menuhin Stiftung gefördert und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Andreas Willwohl ist von frühester Jugend an begeisterter Kammermusiker. Seit 2015 ist er Mitglied des Mandelring Quartetts, 2012 gründete er das Ensemble Ceres. Der „Neue Merker“ schrieb unlängst nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie“: Seit Thomas Kakuska vom Alban Berg Quartett hat mich kein Bratschist mehr so in einer Kammermusikformation überzeugt wie er.