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Congress Park Sinfonie 2. Konzert

Das wegen des Corona-bedingten Veranstaltungsstopps am 16. Mai ausgefallene Konzert der Reihe Congress Park Sinfonie mit der Neuen Philharmonie Frankfurt wird am 13. September 2020 nachgeholt.

Bereits erworbene Karten sind weiterhin gültig

Das Konzert ist mit dem neuen Termin bereits wieder im Vorverkauf bei Frankfurt Ticket Rhein-Main und weiteren Vorverkaufsstellen.
Abonnentinnen und Abonnenten sowie alle, die bereits eine Einzelkarte für dieses Konzert gekauft haben, können ihre Karten für diesen neuen Termin aufbewahren. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt die Erstattung über die Vorverkaufsstelle, bei der die Karte erworben wurde.

Gleichwohl bitten Veranstalter und Orchesterleitung alle, die es sich leisten können, herzlich darum, ihr Ticket nicht zurückgegeben, sondern im Falle einer Verhinderung innerhalb der Familie oder des Freundeskreises weiter zu verschenken. Die Orchestermitglieder sind allesamt freischaffende Musikerinnen und Musiker, deren wirtschaftliche Existenz durch Corona erheblich unter Druck geraten ist.

 

Romantisch
Hornsignale gibt es in der Romantik viele. Die magischen drei Noten am Anfang von Webers Ouvertüre, sie rufen nicht nur Elfenkönig Oberon auf den Plan, sie verzaubern ein ganzes Orchester. Ein Werk, das Weber als Pionier romantischer Klangfarben und Stimmungen zeigt, von geheimnisvoll schimmernd bis glanzvoll prächtig.

Fünfzehn Tage

Genauso lange brauchte Schumann, dann war es fertig, das geniale Cellokonzert. Dass er kein „Konzert für die Virtuosen“ schreiben konnte und oberflächliches Geklingel verabscheute, erweist sich als Segen. Inniger, erfüllter, im Finale auch fröhlich-übermütiger kann man sich Musik kaum vorstellen. Die Schwierigkeit, für ein tief klingendes Soloinstrument zu schreiben, meistert Schumann souverän. Weniger souverän reagierte der empfindliche Komponist auf die Ratschläge des für die Uraufführung vorgesehenen Frankfurter Cellisten Emil Robert Bockmühl. Nach 25 zunehmend hitzigen Briefen kam es zum Zerwürfnis. Das Konzert blieb zu Schumanns Lebzeiten unaufgeführt.

Geschrieben auf Bonaparte

Ein Riss auf der Titelseite: „Intitolata Bonaparte“ stand dort zunächst. Doch Napoleon krönte sich zum Kaiser, und der Zorn Beethovens traf den Korsen – wenn auch nur auf dem Papier. In der „Eroica“ bricht Beethoven mit den meisten Konventionen seiner Zeit und entfernt sich mit Riesenschritten von der klassischen Tradition Haydns und Mozarts. Das zeitgenössische Publikum spaltete er schon mit den kühnen Akkordhieben zu Beginn des ersten Satzes: In glühende Verehrer auf der einen – „ganz überraschend, durchaus neu und schön“ – und erbitterte Gegner – „des Grellen und Bizarren allzu viel“ – auf der anderen Seite. 250 Jahre Beethoven: Herzlichen Glückwunsch!

Sa. 13.09.2020 | Congress Park Hanau, Paul-Hindemith-Saal
Neue Philharmonie Frankfurt | Jonathan Swensen (Cello)
Dirigent: Jens Troester

Karten bekommen Sie z.B. bei Frankfurt Ticket. Über den Direktlink gelangen Sie zum Onlineshop.

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