Versteckt sich in Ludwig van Beethovens sinfonischen Meisterwerken die Symbolik zum Entschlüsseln der großen Rätsel der Welt? Eines geheimnisvollen Tresors? Oder wenigstens des Einkaufszettels? Ein Programm, das Sie verschlingt wie der hochspannende Roman mit ähnlich lautendem Titel, und Sie in einen wahren Strudel von Gefühlen und Geheimnissen, Rätseln und Rhythmen, großem Kino und großer Klassik entführt. Vier Werke Ludwig van Beethovens, der erste Satz der weltbekannten ‚Fünften‘ da-da-da-daaa-bei, setzen in der Beethovenschen Originalversion die energisch geschliffenen Meilensteine, um die dieses spannende und facettenreiche Programm aufgebaut ist. Die charismatischen, unentrinnbaren Klangwelten, die diese Preziosen der abendländischen Musik etablieren, spinnt der ‚Van Beethoven Code‘ weiter in nicht immer ultrapopulären, aber extrem starken Rock-Pop-Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Peter Gabriels abgrundtiefes ‚My Body is a Cage‘ oder Phil Collins‘ sphärisch-mysteriöses ‚In the Air Tonight‘ zum Beispiel. Tief im Herzen sitzende Musik, unfassbar schön und unfassbar traurig wie Herbert Grönemeyers ‚Der Weg‘. Edvard Grieg goes Hardrock – mit seiner ‚Halle des Bergkönigs‘ aus ‚Peer Gynt‘, die er höchstpersönlich in ihrer krachenden Urwüchsigkeit als „norwegische Kuhfladen-Musik“ diskreditierte – umso mehr Stoff für eine explosive Kombination mit dem legendär verwunschenen Hochdruck-Rock von Nightwishs ‚Elvenpath‘. Aus der süß-melancholischen Dunkelheit der Chaconne aus Beethovens ‚Siebter‘ entfalten sich drei Titel der vergangenen Jahrzehnte mit der Tendenz zur zeitlosen musikalischen Liebeslyrik: ‚Nothing compares‘, ‚You are so beautiful‘ und ‚Still Lovin‘ You‘. Energiegeladene Eckpfeiler wir Led Zeppelins aufwühlender ‚Kashmir‘-Puls tragen ihrerseits dazu bei, dass dieses Programm ein ganz besonderer musikalischer Edelstein ist – sehr klassisch, sehr groß, sehr emotional. Seine DANN? Der „Van Beethoven Code“.


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